Verbandsliga 3 | Frauen
TuS Hattingen - SSV Meschede 3:2
16:25, 31:29, 25:27, 26:24, 15:9


So macht Volleyball keinen Spaß
Mit nur einem Punkt im Gepäck und insgesamt unzufrieden kehrten die SSV-Volleyballdamen am Sonntagabend aus Hattingen zurück.
In den ersten Satz startete das Team noch relativ sicher, jedoch nicht fehlerfrei. Unstimmigkeiten und zu wenig Bewegung schlichen sich immer wieder phasenweise ins Spiel. Bis zur Mitte ging es noch Punkt für Punkt hin und her, bis zuerst Lisa Kettler und direkt im Anschluss Karin Schürmann durch Aufschlagserien den SSV vom 12:12 auf 22:13 davonzogen ließen. Diesen Satz ließ sich das Team nicht mehr aus der Hand nehmen und entschied ihn am Ende deutlich mit 25:16 für sich.
In den zweiten Satz fand das Team zunächst gar nicht rein. Eine Auszeit beim Rückstand von 9:14 brachte auch nicht wirklich einen Ruck durchs Team, sodass man beim Stand von 20:12 für den TuS Hattingen den Satz schon fast abgeschrieben hatte. Doch plötzlich schlichen sich beim Gegner vermehrt Fehler ein. Das SSV-Team konnte durch präzise Angriffe des Öfteren wieder selber punkten. Als Maike Schotka und nochmals Lisa Kettler durch druckvolle Aufschläge ebenfalls die Annahme der Hattingerinnen verunsicherten, konnte man den Satz sogar fast noch mit 24:25 ausgleichen. Ein spannendes Hin und Her sorgte für eine lange Verlängerung bis zum 31:29 und damit dem Satzausgleich für Hattingen.
Auch der dritte Satz ging in die Verlängerung, dieses Mal jedoch zu Gunsten der SSV-Damen. Obwohl man zunächst deutlich mit 13:5 führte, ließ man sich durch viele wiederkehrende Block- und Absprachefehler das Heft nochmal aus der Hand nehmen, wodurch der SSV den Satz nur knapp mit 27:25 gewinnen konnte.
Von Beginn an zeichnete sich ab, dass das Spiel technisch auf einem niedrigen Niveau verlaufen würde. Leider wurde seitens des Schiedsgerichtes nicht deutlich dagegen vorgegangen und immer wieder willkürlich gepfiffen. Dadurch schlich sich eine extreme Unsicherheit ins Team ein. Als es dann im vierten Satz zu einer fragwürdigen Netzsituation kam, fragte Meschedes Spielführerin regelkonform über die 2. Schiedsrichterin nach, was passiert sei. Daraufhin zog der Schiedsrichter beim Stand von 5:5 die gelbe Karte gegen die Damen des SSV Meschede. Begründung: „wiederholtes Meckern“.
Das SSV-Team spielte in der Folge sein Können leider immer nur phasenweise aus, sodass der TuS Hattingen den vierten Satz knapp mit 26:24 gewinnen konnte.
Im entscheidenden 5. Satz spielte der Kopf der SSV–Damen nicht mehr mit. Große Kräfte konnten nicht mehr mobilisiert werden. Folgerichtig ging der Satz deutlich mit 15:9 verloren.
Die Damen des SSV Meschede sind zu keinem Zeitpunkt richtig ins Spiel gekommen und haben ihr Können nur phasenweise unter Beweis stellen können. Durch immer wieder überraschende und fragwürdige Entscheidungen fehlte auch der letzte Kampfeswille, sodass von Satz zu Satz mehr der Spaß am Spiel verloren ging.
SSV: Lisa Achtzehn, Maria Baulmann, Evamaria Falke, Nadine Frigger, Jana Kempe, Lisa Kettler, Maike Schotka, Karin Schürmann, Klara Steppeler. | EF

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