Deutsche Mannschaftsmeister-

schaften Südwestfalenliga A - Männer Dortmund 15.02.2015

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SSV Frauen steigen ab!

Krankheitswelle schlägt zu: Männer auf Platz 7 – Frauen auf Platz 9

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Foto: Hanna Padberg

Die Deutsche Mannschaftsmeisterschaften – abgekürzt DMS – in der Südwestfalen- liga. Dieser wichtige Mannschaftswettkampf mit dem sperrigen Namen ruft bei den Schwimmern des SSV Meschede seit Jahrzehnten leuchtende Augen hervor. In diesen Wettkämpfen wird deutlich, in welcher Liga der jeweilige Verein schwimmt. Hier wird aber auch der Schwimmsport als Mannschaftssport sichtbar. Geschwommen wird das olympische Programm (Männer und Frauen schwimmen jeweils 13 Disziplinen: 50m, 100m, 200m, 400m, 800/1500 m Freistil; sowie jeweils 100m und 200m Brust, Schmetterling, Rücken und Lagen). Dies bedeutet für die teilnehmenden Mannschaften und den einzelnen Schwimmer, der maximal viermal starten kann, höchste Anstrengung und Leistungseinforderung.

Waren die SSV Schwimmer in früheren Zeiten auf den ersten Plätzen oder im guten Mittelfeld der Liga zu finden, lernten sie bereits im vergangenen Jahr, wie eine Virusinfektion das Ergebnis verändern kann. In diesem Jahr konnten krankheitsbedingt 5 Schwimmerinnen und Schwimmern nicht antreten, die als Leistungsträger und Punktelieferanten im Mannschaftsgefüge galten. „Wir mussten vor allem bei den Frauen kurzfristig Strecken umbesetzen und kaum schließbare Lücken anders besetzen, was nicht immer optimal gelang. Dafür ist die Mannschaft über sich selbst hinausgewachsen, was an den Zeiten der einzelnen sichtbar ist. Jeder hat alles – wenn nicht noch mehr- gegeben. Das Mannschaftsgefühl war trotz des Abstiegs super‘“, so Pressesprecher Ulli Haselhoff.

Bei den Frauen gingen Verena Haselhoff, Marina Knust und Hanna Padberg viermal an den Start. Verena Haselhoff setzte jeden Start mit optimaler Punktzahl und vier ersten Plätzen um. Erstmalig traten Ramona Wrede (100m Brust), Heike Kuschwald (100m und 200m Rücken) und Marie Griggel (200m Brust) auf den deutschen Mannschaftsmeisterschaften an. Jeweils dreimal gingen Teresa Mansheim und Lea Padberg auf den Startblock. Vor allem Teresa Mansheim wuchs über 100m und 200m Brust, sowie über 400m Lagen über sich hinaus.  

Bei den Männern, die krankheitsbedingt weniger dezimiert waren, starteten Thorstern Bauer, Bastian Drees, Julian Haselhoff, Jakob Igges und Jonas Kuschwald jeweils viermal. Zwei erste Plätze holte Jakob Igges, der über 100 m Rücken (01:02,04 min) einen Vereinsrekord schwamm. Einen weiteren ersten Platz belegte Bastian Drees über 200m Lagen. Die meisten Meter schwamm Jonas Kuschwald, der über 4 Kraul-Strecken antrat.

Während die SSV Männer in der Gesamtwertung Platz 7 belegten, kamen die SSV Frauen auf Platz 9. Auf diesem Abstiegsplatz- die zwei Letztplatzierten steigen ab- finden sie sich im kommenden Jahr in der Bezirksklasse wieder. „Wenn alle gesund und einsatzfähig sind, gehen wir angesichts der Leistungsformate der in diesem Jahr fehlenden Schwimmerinnen von einem zügigen Wieder-Aufstieg aus“, so Ulli Haselhoff.

SSV - Teilnehmer bei der DMS:

Frauenmannschaft: Marilen Contzen, Marie Griggel, Verena Haselhoff, Franziska Igges, Marina Knust, Heike Kuschwald, Teresa Mansheim, Hanna Padberg, Lea Padberg, Clara Peda, Ramona Wrede; Herrenmannschaft: Thorsten Bauer, Bastian Drees, Julian Haselhoff, Jakob Igges, Tobias Krick, Jonas Kuschwald, Nils Meier, Maurice Wiegelmann, Benedikt Wrede.

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