DSV Meisterschaften Berlin 23.-28.06.2009

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Deutsche Meisterschaften in Berlin

Martina Gördes trifft Britta Steffen und Helge Meeuw

Bei den 121 Deutschen Meisterschaften im Schwimmen waren die Mescheder Schwimmer durch Martina Gördes vertreten, die über 50 m Rücken startete und einzige Schwimmerin aus dem Hochsauerlandkreis war. 

Zusammen mit Cheftrainer Karl Lohn trat sie die Reise nach Berlin an. Welch eine Großstadt, die einzigartige Eindrücke hinterließ. Vom Hotel aus hatten beide einen direkten Blick auf den Veranstaltungsort, ein gigantischer Komplex, der schon von außen mehr als imposant wirkte. Aber erst nach Eintritt in diese Veranstaltungsarena konnte man die Ausmaße dieses Schwimmstützpunktes erst richtig erkennen. Die Größe der vorhandenen Wasserflächen war sicherlich 14 x größer als die Wasserfläche des Hallenbades in Meschede. 

Das Flair dieser Deutschen Meisterschaft war großartig, zudem waren diese Deutschen Meisterschaften die einzige Möglichkeit für die Deutschen Spitzenschwimmer war, die hohen Qualifikationsnormen für die anstehenden Weltmeisterschaften zu erfüllen. 

Schon am Mittwoch nachmittag wurde ein erstes Training absolviert, dem am Donnerstag morgen das zweite folgte. Kurz nachdem Karl und Martina das Schwimmbad erreicht hatten, durften sie zuvor miterleben, wie Britta Steffen über 100 m Freistil einen neuen Weltrekord schwamm. Dies sollte nicht die einzige neue Rekordmarke dieses Tages sein. 

Am späten Donnerstag nachmittag absolvierte Martina ihr Rennen und erlebte nur fünf Minuten vor ihrem Start das nächste Highlight. Im Rennen über 50 m Rücken der Männer verbesserte Helge Meeuw im vorletzten Lauf den Deutschen Rekord um vier Hunderstel. Allerdings hielt dieser Rekord nur zwei Minuten denn im anschließenden letzten Vorlauf verbesserte Thomas Rupprath die Bestmarke nochmals um eine Hunderstel. 

Nach einem Sicherheitsstart kam Martina sehr gut in ihr Rennen und schlug, auch Dank einer schnellen zweiten Rennhälfte, in hervorragenden 32,62 an. Dies bedeutete im Jahrgang 90 den zehnten Platz, ein Ergebnis mit dem sowohl sie als auch Cheftrainer Karl Lohn hochzufrieden waren. 

Zum Wettkampf Karl Lohn: „Ein riesiges Erlebnis für uns beide. Martina hat trotz einer Fußverletzung ein phantastisches Ergebnis erzielt, über das wir uns freuen. Wir konnten an beiden Tagen tolle Kontakte knüpfen. Neben dem eigenen Start war für Martina sicherlich das Treffen und Gespräch mit Britta Steffen, die wenige Stunden zuvor einen neuen Weltrekord über 100 m Freistil aufgestellt hatte, das Highlight dieser Deutschen Meisterschaften.“ 

Nur fünf Minuten nach Martinas Rennen verbesserte zudem Daniela Samulski den Europarekord über 50 m Rücken, bereits im Vorlauf über 50 m Brust hatte zuvor Hendrik Feldwehr einen neuen Deutschen Rekord aufgestellt. Somit durften Karl und Martina die gesamte Bandbreite der möglichen neuen Rekorde an zwei Tagen live miterleben – Berlin war wieder eine Reise wert. 

 


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